Theatertexte von Andrea Imler

DIE (WOL)LUST AM TEXT

Kunst hat eine politische Dimension. In meinen Texten beklage ich den Zustand unserer Gesellschaft und hinterfrage Normen und Traditionen. Ich bringe das Leid einer Frau - beziehungsweise das Leid einer engagierten Person - an der Gesellschaft zum Ausdruck. Was ich schreibe, ist keine normale Sprache, sondern eine Kunstsprache aus der Realität heraus. Ich greife einzelne Sätze aus dem Leben und schreibe von diesen ausgehend weiter. Ich dringe in die Lebensrealität einzelner Figuren vor und versuche ihre Sprache und damit ihr Empfinden auszustellen. Ich schaue mir die Welt mit wachen Augen an und weise auf Unstimmigkeiten hin.


"Der Akt des Aufschreibens ist ein Akt der Auflehnung - meine Texte haben bestenfalls eine agitatorische Wirkung."

Andrea Imler, Dramatikerin


Künstlerische Biographie

SCHREIBEN AUS LEIDEN(SCHAFT)

Sein oder Werden. Werdegang. Vita. Lebenslauf. Leben. Lieben. Lachen. Inszenierungen. Theaterstücke. Stipendien. Einladungen. Erfolge.
UND SO VIEL MEHR.

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Manchmal erzählen wir märchen

THESEN ZUM THEATER DER ZUKUNFT

Vor einiger Zeit habe ich meine Thesen zum Theater der Zukunft für eine Ausschreibung formuliert: #futureiscoming #futureisnow #besserspätalsnie #theatrelife #theatrework #theatreofdreams #startdreaming #getupandgetit 


Im Paradies der Wörter

LESEPROBEN


FRei zur Uraufführung

DIE WURSTMASCHINE oder Eine Elektra auf dem Lande

 Andrea Imler hat mit Die Wurstmaschine eine Groteske geschrieben, die in ihrer Überzeichnung wirkt. Die Handlung der zeitgenössischen Elektra wird in den Innenhof eines Vierkanters verlegt. Das "Stück im Stück" – die Elektra auf dem Lande – ist in einer Kunstsprache verfasst und evoziert ein Bild von Heimat, wie es sie so gar nicht mehr gibt. Der Stil des Urtextes greift auf die Stimmung in einer öffentlichen Probe über: Burg- und Bauerntheaterton wechseln sich ab. Das Alte und das Neue geben sich die Hand. 

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MONODRAMA FESTIVAL FUNDAMENTAL, Luxemburg

SCHLACHTFEST von Andrea Imler

 

Eine junge Frau wartet auf die Rückkehr ihres Mannes. Er ist in einen nicht näher benannten Krieg gezogen. Wird er je zurück kommen? Auf einem Sofa sitzend erzählt die junge Frau in Rückblicken zwei eng verwobene Geschichten und wird in der Überidentifikation mit den Taten ihres Mannes schließlich selbst zum Soldaten. 



BOZNER AUTORENTAGE, SÜDTIROL

LICHTERWELT von Andrea Imler

 

Ein Science-Fiction-Text mit düsterer Vision:
In einer abgeschlossenen Welt voller Licht leben die Menschen gut zusammen. Kein Gefühl stört ihre Ruhe. Robert Ratsam und Amalia Verzeihmir empfinden keinen Schmerz und keine Melancholie. Ihr Lebenszweck ist die Produktion von Nachwuchs, als 'Breeder' sind sie ein wichtiger Teil der Gesellschaft.



INTERPLAY EUROPE FESTIVAL, SCHWEDEN

BAM! BAM! BAM! von Andrea Imler

 

Sieben Figuren haben sich versammelt, um über eine gesellschaftliche Veränderung zu sprechen. Sie leben in einem Land, das unsichtbare Kriege führt. Trotz des oberflächlichen Friedens ist jeder Einzelne dazu aufgefordert zu kämpfen und für das eigene Fortkommen zu sorgen. 

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